Wie Autisten im Arbeitsleben benachteiligt werden

Ein herausragend guter Beitrag über die Schwierigkeiten als Autist_in im Berufsleben (dauerhaft) unterzukommen. Die Sorgen, aber auch die oft nur geringfügigen Anpassungen, die notwendig wären, um problemlos durchzukommen, ähneln sich immer wieder.

Ebenso die häufigen Empfehlungen von außen, bezüglich Offenlegung zurückhaltend zu sein. Es ist immer von Fall zu Fall verschieden. In einem IT-Beruf mag es nicht notwendig sein und man kommt auch so durch. In anderen Berufen, wo socialising im Vordergrund steht, kann ein zu vorzeitiges Outing die Jobchancen verschlechtern, aber gar kein Outing zum Jobverlust führen. Und auch nach dem Outing kann man sich nicht zurücklehnen, weil es einfach zwei Welten sind, zwei Anschauungen, zwei Denkweisen, zwei unterschiedliche Prioritäten, die aufeinander treffen. Eine Gratwanderung und ein Kampf bleibt es immer. Aber er ist mit offenen Karten leichter zu führen als ohne.

One thought on “Wie Autisten im Arbeitsleben benachteiligt werden

  1. blutigerlaie 7. August 2016 / 9:15

    auch nach dem Outing bleiben es zwei Welten, wohl wahr…

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