Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2017

Für mich ging die Wandersaison 2016 nahtlos in 2017 über, indem ich zu Jahresbeginn mit einem Freund ins Mariazellerland fuhr und bei eisiger Kälte (bis -18°C) tiefwinterliche Schneeschuhtouren absolvierte.

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Damit schob ich das Problem Wohnungssuche in Salzburg vorerst auf. Die Prioritätensetzung rächte sich später, als die Zeit vor den Prüfungen und dem Beginn der Ausbildung am neuen Wohnort bereits knapp wurde. Ich geriet ausgerechnet auch noch an einen unzuverlässigen Makler und hatte auch mit den Nachbarn nicht das beste Los erwischt – was ich aber erst nach dem Einzug bemerkte. Deswegen gilt für mich künftig bedingungslos: Entweder ist ein zweiter bei der Wohnungssbesichtigung dabei oder ich lasse es ganz bleiben. Abseits davon war das Frühjahr recht erfolgreich. Weiterlesen

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Kompromisse

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Ganz verlassen konnte ich Twitter dann doch nicht. Ich entschied mich jedoch zu einer rigorosen Maßnahme: Ich deinstallierte die App vom Handy. Auf diese Weise kann ich unterwegs nicht nachschauen, sondern erst nach Feierabend oder nach der Wanderung. Zurück zu analogen Zeiten – immerhin benutzte ich Twitter von 2012 bis 2015 an einem, was man heute analogen Handy nennt, Klapphandy. Das ging mäßig zufriedenstellend, deswegen interagierte ich mehr vom Computer aus mit, was dann zu lange Computerzeiten mit sich brachte. Mein letzter Eintrag zu Licht ins Dunkel fasst meinen Weltschmerz gut zusammen – zum Zweck meiner Katharsis beschäftigte ich mich intensiv mit dem, was mir Angst machte, und kann nun nicht mehr überrascht werden. Das, was sonst so über die Timeline flattert, verdränge ich derzeit – ich lese nicht viel davon, sondern tue das, was ich monatelang immer weniger konnte: Ausblenden. Weiterlesen

Türöffnermenschen

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Gestern hatte ich ein schönes Telefonat mit einem netten Menschen, was schon außergewöhnlich für mich ist, denn schöne (lange) Telefonate kann ich an einer Hand abzählen im Jahr(zehnt). Dabei ist ein Metapher gefallen, die mich später noch beschäftigt hat. Weil sie so viel Wahres enthält über mein Leben: Die Türöffnermenschen.

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Zugverspätungen

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Das Autofahren hatte ich gegen Ende des Gymnasiums lange vor mir hergeschoben. Alle Klassenkameraden hatten den Führerschein gemacht, bis ich diesen anging. Die Fahrstunden gestalteten sich für mich schwierig. Von Technik verstand ich gar nichts, die Koordination mit Bremse, Gas und Kupplung überforderte mich lange Zeit, dazu gleichzeitig noch die Umgebung beachten und auf die Anweisungen des Fahrlehrers achten. Eines blieb zwangsläufig auf der Strecke. In Summe absolvierte ich 30 Fahrstunden, während der Durchschnitt sonst bei 10-15 lag. Weiterlesen

Wege aus der Kopfkrise

Meistens sind es wiederkehrende Gedankenstrudel, die sich verhaken und dann in die Schlaflosigkeit führen. In der Müdigkeit passieren wieder Fehler, Missverständnisse und die Reizempfindlichkeit ist heraufgesetzt. Es wäre vermessen zu sagen, dass alle aufgezählten Strategien immer helfen – am meisten helfen würde mir ein Partner oder ein Haustier, vorzugsweise Hund oder Katze. Das ist aber in meinem Lebensentwurf beruflich nicht umsetzbar, also muss ich mein chronisch erhöhtes Stresslevel anders erniedrigen. Die Idee für diese Auflistung kommt von Amy’s Blog – danke an dieser Stelle! Weiterlesen