Zweiter Lockdown ante portas

Im Gegensatz zum ersten Lockdown Mitte März kommt dieser mit Ansage, jetzt muss es nur noch die Regierung in Österreich einsehen, dass es keine Alternative gibt, weil sonst die Spitäler zusammenbrechen. Das werden sie leider so oder so, weil drastisches Handeln zu spät kommt. Ich habe aber meine “Hausaufgaben” gemacht und mich intensiv mit Corona beschäftigt Es wurde ein neues Spezialinteresse und ich habe den gleichen intensiven Zeitaufwand hineingesteckt wie in die anderen Spezialinteressen auch, namentlich Meteorologie, Klinefelter-Syndrom und Autismus (dieser Blog).

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Es geht nichts weiter

Die erste große Entscheidung, ob ich nach Herbst 2021 noch bei meinem Arbeitgeber beschäftigt sein werde, fällt wahrscheinlich Mitte Dezember, also kurz vor Weihnachten. Die lange Wartezeit und das ewige Hingehalten werden ist eine Zerreißprobe für die Nerven. Mein Magen hat inzwischen kapituliert, seit über einem Monat habe ich Magen-Darm-Beschwerden, vor einer Woche wurde eine Gastritis diagnostiziert (der histologische Befund steht noch aus). Derzeit geht wirklich nicht viel. Reisen geht nicht, indoor essen lehne ich kategorisch ab, nach Hause fahren ginge nur mit negativem Test, der aber nicht älter als 48 Std. sein darf. Naja, und jetzt konnte ich einen Monat lang kaum vernünftig essen. Kantine gibt es immer noch keine und eine Anfrage hat ergeben, dass das unser (mein) Problem ist. In anderen Firmen kümmert man sich da besser, und die sind nicht jwd ohne Essensmöglichkeit. Regelmäßig gesundes Essen ist nun einmal essentiell und derzeit quasi das mindeste, was irgendwie am Leben hält. Jetzt liegt die Endstation Hoffnung in einem asiatischen Lokal begründet, das längst aufsperren hätte sollen und das hoffentlich bald tut. Die Glutamatscheiße vertrag ich zwar auch nicht, aber Reis mit Ei und Huhn ohne Sojasoße geht eher und liegt nicht so im Magen wie Stelze, Schnitzel und Leberkäse. Es gab die letzten Jahre öfter mal Tage in der Arbeit, wo ich am meisten auf das gute Essen gefreut habe. Jetzt muss ich Monate oder Jahre verzichten auf Mahlzeiten, die ich mir selbst gar nicht zubereiten kann, und niemals so gut hinkriegen würde. Ich steh nun mal nicht in der Küche und koche vier Stunden Rindfleisch für mich selbst. Also Essen, ja, das ist ein bitterer Verlust.

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