„Verzerrtes Denken“ im Job (Newsletter von Barbara Bissonnette)

Von Barbara Bissonnette, u.a. Job-Coach für Asperger-Autisten, habe ich einen E-Mail-Newsletter abonniert, in dem sie regelmäßig auf Schwierigkeiten im Job und mögliche Lösungsansätze aufmerksam macht.
Vor kurzem ging es um „verzerrtes Denken“, welches bei der Jobsuche behindert oder dabei, mit den Kollegen zurechtzukommen.  Der Begriff „Kognitive Verzerrungen“ (cognitive distortions) nimmt Bezug auf Gewohnheitsmuster mit negativem Denken, was zur Missinterpretation von Personen und Situationen führt: Ein Ereignis tritt auf und man kommt zu einem negativen Schluss darüber, weshalb und verhält sich entsprechend. Das Problem besteht darin, nicht zu beachten, ob die Schlussfolgerung überhaupt einen Sinn ergibt.
In Dr. David Burns Buch Feeling Good: The New Mood Therapy (1) wurden zehn häufige Muster verzerrten Denkens identifiziert:

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Flashbacks

ffDie sentimentalen Phasen nehmen gerade zu. Ich bin (zuviel) alleine und habe viel Zeit, über verpasste und genutzte Chancen nachzudenken. Als ich von Wien nach Salzburg wechselte, hatte ich keine andere Wahl. Entweder weiter auf Teilzeit bleiben, bis auch die Reserven rasant schwinden, oder einen Vollzeitjob in einer fremden Stadt ohne soziales Auffangnetz. Zum Zeitpunkt der alternativlosen Wahl war es die richtige Entscheidung. Dass ich so abhängig sein würde von meinen (geliebten) Türöffnermenschen, war mir nicht bewusst. Ich hoffe, dass es keine Jahre bis zur Rückkehr werden. Salzburg ist für mich Exil, so günstig der Arbeitsplatz für mich auch ist. Dabei war der Weg dorthin ein persönlicher Meilenstein.

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Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2017

Für mich ging die Wandersaison 2016 nahtlos in 2017 über, indem ich zu Jahresbeginn mit einem Freund ins Mariazellerland fuhr und bei eisiger Kälte (bis -18°C) tiefwinterliche Schneeschuhtouren absolvierte.

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Damit schob ich das Problem Wohnungssuche in Salzburg vorerst auf. Die Prioritätensetzung rächte sich später, als die Zeit vor den Prüfungen und dem Beginn der Ausbildung am neuen Wohnort bereits knapp wurde. Ich geriet ausgerechnet auch noch an einen unzuverlässigen Makler und hatte auch mit den Nachbarn nicht das beste Los erwischt – was ich aber erst nach dem Einzug bemerkte. Deswegen gilt für mich künftig bedingungslos: Entweder ist ein zweiter bei der Wohnungssbesichtigung dabei oder ich lasse es ganz bleiben. Abseits davon war das Frühjahr recht erfolgreich. Weiterlesen

Türöffnermenschen

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Gestern hatte ich ein schönes Telefonat mit einem netten Menschen, was schon außergewöhnlich für mich ist, denn schöne (lange) Telefonate kann ich an einer Hand abzählen im Jahr(zehnt). Dabei ist ein Metapher gefallen, die mich später noch beschäftigt hat. Weil sie so viel Wahres enthält über mein Leben: Die Türöffnermenschen.

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Wie soll man reagieren, wenn sich jemand als Autist*in outet?

 

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Der Aspies-Quiz-Fragebogen im Original

„Ich bin übrigens Autist.“, jetzt ist es heraußen.

Jeder autistische Mensch geht anders mit der Diagnose um. Manche erzählen es keinem, andere weihen nur die engsten Vertrauten ein, wieder andere nur den Chef. Im Verlauf des Lebens kommt es jedoch immer wieder zu Situationen, wo die Offenlegung vorzeitig Konflikte und Missverständnisse verhindert. Leichtfertig geht niemand damit hausieren. Und einfach fällt es auch nicht. Zu oft ist man mit Vorurteilen konfrontiert, sodass man es sich zwei Mal überlegt, ob man sich das wirklich antun will, dagegen anzureden. Weiterlesen