Gekommen, um nicht zu bleiben

wasserturm

So schnell ändern sich Perspektiven, Einstellungen, Lebensziele, Gefühle.

In Wien hatte ich eine harte Zeit, sechseinhalb Jahre lang. Angefangen von einer Zweck-WG, die zum Alptraum wurde, über einen soziopathischen Arbeitgeber, der mehr in den Bore-Out als in den Burn-Out drängte und meine Fähigkeiten absprach, bis hin zum ununterbrochenen Lärm einer Großstadt, im Alltag, in der Nachbarschaft, allgegenwärtig. Als ich Ende November die einmalige Gelegenheit hatte, all dem den Rücken zuzukehren und einen Neustart zu vollziehen, ergriff ich sie natürlich. Weiterlesen

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Spezialinteresse: Wandern

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Nebelstimmung am Zwillingskogel, Oberösterreichische Voralpen

Anlass für diesen Artikel:

Der Schwedische Eishockey-Torhüter Linus Söderström sprach in einem Interview darüber, wie es ist, mit Asperger-Syndrom und ADHS zu leben, und wie sie sein Leben und seine Hockeykarriere beeinflussten.

„Eishockey war schon immer da, wann immer ich Probleme mit Freunden, Familie oder in der Schule hatte. Ich konnte mich immer auf Eishockey verlassen. Es bedeutete alles für mich, Hockey ist mein Leben.“

„Asperger half mir dabei, mich auf dem Eis zu konzentrieren, weshalb ich der sein konnte, der ich sein wollte. Anderen mit dem gleichen Handicap würde ich sagen, dass sie etwas tun sollen, das sie lieben. Du brauchst eine positive Einstellung, um Dir selbst zu helfen. Schreck davor nicht zurück. Es ist eine Stärke. Einfach Spaß haben half mir bezüglich Eishockey.“

Was für ihn Eishockey, wurde für mich Wetter und Wandern. Während ich Wetter zum Beruf machte, was nicht nur Vorteile brachte, habe ich die letzten Jahre mein Wander-Spezialinteresse optimiert. Weiterlesen

Denken in Bildern, Thinking in Pictures

Wenn ich so zurückblicke, war mein Denken seit jeher von Bildern dominiert. In den vergangenen 10 Jahren habe ich sehr viele Fallstudien über Wetterphänomene geschrieben, die nichts direkt mit meinem Studium zu tun hatten. Sie weckten bloß meine Neugierde und das Studium trat in diesen Momenten in den Hintergrund. In dieser Zeit entwickelte ich regelrecht einen Hyperfokus in diesen Spezialinteressen. Ich verlor jegliches Zeitgefühl, als ich Fallstudien machte und Erklärungen über Wetterphänomene und Theorien niederschrieb.

Schon die ersten Wochen meines Meteorologiestudiums zeigte meine andere Wahrnehmung. Ich erinnere mich an einen Bildschirm mit aktuellen Satellitenbildaufnahmen in einem getrennten Raum des Instituts. Keiner der anderen Studenten besuchte diesen in dem Jahr, als ich dort studierte. Mich zog der Satellitenbildfilm in seinen Bann, mit den Infrarotaufnahmen der Wolken, die Tiefdruckgebiete und Fronten bildeten und festlegten, wo Hochs und Tiefs lagen. Dann begann ich mit der Analyse dessen, was ich dort beobachtete. Ich versuchte die Position von Warm- und Kaltfronten, von Tiefs und Hochs, von Gewittergebieten und ausgeprägten Trogachsen zu analysieren. Nach zwei Semestern hatte ich über 100 Satellitenbildanalysen in ein Wetterforum geschrieben, und ausführlich erläutert, was ich sah, und was ich mithilfe weiterer Wetterkarten vorhersagen konnte.

Ich brauche visuelles Denken beim Wandern gehen. Da mein Kurzzeitgedächtnis keine ausgeprägte Stärke ist, fotografiere ich sehr viel. Ich brauche Fotos, um mich zu erinnern, benutze sie manchmal auch, um mich daran zu erinnern, wann ich an einem bestimmten Ort war. Die Uhrzeit auf der Uhr nachschauen, ist nicht genug. Daher dienen Bilder als Erinnerungshilfe. Später beim Niederschreiben meiner Wanderberichte kann ich mich an die Orte und Uhrzeiten anhand meiner Bilder erinnern, ebenso den exakten Wegverlauf. Ich vergesse fast niemals Bilder, und weiß meist sofort, wo sie aufgenommen wurden. Bilder sind jedoch nur ein Teil meines Erinnerungsvorgangs.  Viel wichtiger sind Wanderkarten. Ich mag besonders ausgedruckte Karten, die ich mit den Fingern ertasten kann, wo ich etwas mit einem Stift markieren kann. Gewöhnlich schaue ich mir Wanderkarten mehrfach am Tag vor der Wanderung an, um mir die geplante Route einzuprägen (ich habe keine Inselbegabung, einmal anschauen reicht nicht). Die Mischung aus Routen einprägen, Bildern und diese Routen beschreiten verstärken meine Erinnerungsfähigkeit. Wenn ich sie ein zweites Mal gehe, erkenne ich nicht nur bestimmte Details am Wegesrand, wie einen Baum oder einen Baumstumpf, sondern sehe die Wanderkarte vor mir und kann darin aus- und einzoomen, sie verschieben, wie ich es zuhause am Bildschirm mache. Ich merke mir nicht alle Details (ich bin kein Savant), aber genügend, um selbst schlecht markierte Wege wiederzufinden. Ähnlich verhält es sich damit, wenn ich Gipfel bei Fernsicht anhand ihrer Form wiedererkenne. Ich vergleiche die Bilder von den Bergen mit denen im Kopf. Das ist eine echte Herausforderung, wenn man sie aus verschiedenen Himmelsrichtungen oder in der Winterzeit sieht, wenn die Formen durch Schneebedeckung und unterschiedlich angeleuchtete Teile verändert werden. Nachdem ich in den vergangenen Jahren zahlreiche Touren gegangen bin (knapp 150 in 3 Jahren), ist mein Langzeitgedächtnis angefüllt mit Karten, Routen, Bildern und Bergformationen.

Ein letztes Beispiel für visuelles oder detailreiches Denken: Ich geriet zufällig bei zwei Wandertouren in ein Gewitter. Das erste Mal stellte sich als recht peinlich für mich heraus, weil ich wenige Wochen vorher mein Diplom in Meteorologie erhalten hatte. Wie konnte das einem frisch diplomierten Meteorologen passieren? Weil es ein Theoriefreak ist? Vielleicht … Ich war Teil einer größerern Wandergruppe, wir verbrachten die Tage zuvor an der Alpensüdseite und ich hatte keine Gelegenheit mehr, in die Wetterkarten zu schauen, bevor es passierte. Als wir an die Alpennordseite fuhren, hatte ich ein anderes, ein „Schönwetter“-Szenario vor Augen und erwartete diesen massiven Wetterumschwung nicht. Ich sah an diesem Gewittertag verschiedene Wetterphänomene, darunter lokale Windphänomene, Nebelspiele und besonders eine ganz bestimmte Art an mittelhohen Wolken, nur wenige Stunden bevor uns das schwere Gewitter überraschte.

Ein Jahr später widerfuhr mir ein ähnliches Wetterereignis. Ein heißer Sommertag, kein Wettermodell simulierte Niederschlag in diesem Gebiet. Am Vormittag sah ich diese mittelhohen Wolken (genauer gesagt: Altocumulus stratiformis) erneut, jedoch in Gestalt ausgedehnter Wolkenstraßen unter einer – meinem Gedächtnis nach – gut ausgeprägten Absinkinversion, die Aufwärtsbewegungen unterdrücken sollte. Später verschwanden diese Wolken wieder und ein paar Stunden danach bildeten sich verbreitet konvektive Wolken und nachfolgend Gewitter.

Ich schlussfolgerte aus diesen, zum Glück glimpflich verlaufenden Erlebnissen, dass die mittelhohen Wolken als vorlaufende Signale für Gewitter dienen könnten. Das ergibt auch meteorologisch Sinn: Mittelhohe Wolken können sich nicht durch Sonneneinstrahlung bilden (dafür sind sie zu weit oben), sondern benötigen großräumige Aufwärtsbewegungen, die nur durch eine Front oder einen Trog zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein dieser Wolken zeigt also an, dass großräumige Hebung vorhanden ist. Wenn die restlichen Zutaten – genügend Feuchte in der bodennahen Luftschicht und eine instabile Luftschichtung – passen, sind Gewitter wahrscheinlich, und zwar völlig unabhängig davon, was ein Wettermodell uns Glauben machen will. Da die alpinen Regionen typischerweise mehr Feuchte ansammeln als die vergleichsweise trockene und flache Umgebung, von der die 1-2x täglich produzierten Vertikalprofile stammen, weiß ich nun, dass die Freisetzung der Instabilität wahrscheinlicher ist als es stabile Vertikalprofile der Atmosphäre andeuten. Wenn dann zudem noch Altocumulus-Wolken auftauchen, sollte ich darauf gefasst sein, dass lokale Gewitter möglich sind.

Ich überprüfte diese Theorie mehrfach und sie funktionierte nahezu immer als ein Indikator für hochreichende Feuchtkonvektion, nicht zwingend für ein bedrohliches Gewitter. Die Wolkenart hat jedoch einen Haken – sie ist tendenziell nur für kurze Zeit am frühen Morgen oder Vormittag sichtbar. Wer bei einem wolkenlosen Himmel loszieht, und nicht weiter nach oben schaut, übersieht sie also mitunter. Jetzt weiß ich jedoch, was wenige Stunden später geschehen kann und kann meine geplante Tour ggf. umändern oder so anpassen, dass ich einen Unterschlupf auf dem Weg einplane. In den meisten Fällen ist dieser Indikator ein Segen, aber er kann auch zu Fehlalarmen führen. Doch lieber einmal zu vorzeitig abgebrochen als von einem Schwergewitter getroffen zu werden, speziell, wenn man sich in einem Gelände aufhält, wo man nicht entkommen oder ein sicheres Dach über den Kopf bekommen kann.

Zusammenfassung:

Jahrzehntelang wusste ich nicht, warum ich im Vergleich zu meinen Altersgenossen anders bin. Diese erweiterte Wahrnehmung ist oftmals eine Last, wenn zu viele Reize auf mich einprasseln, während ich unter Menschen bin oder meinen Alltag zu bewältigen versuche. Doch kann eine verstärkte visuelle Detailwahrnehmung auch eine echte Stärke sein, eine Begabung. Obwohl mich viel Lärm belastet, brachte mir mein nahezu absolutes Gehör einen Vorteil beim Gitarre spielen.

Wir neigen zu rasch zum Defizitdenken statt auf den Originalzustand zu schauen: eine andere Wahrnehmung – welchen Vorteil kann ich daraus ziehen?

Dieser Text ist bereits zuvor auf Englisch erschienen; I published this text in english before:

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Sport und Autismus: (m)eine Erfolgsgeschichte

Ich lernte erst im Alter von neun Jahren Rad fahren, hatte mit Motorik und Koordination große Probleme. Turnen war für mich ein Horror. Reckturnen, am Barren, wie macht man eine gerade Rolle vorwärts? Und rückwärts?  Reckstangen. Vorturnen? Kribbeln am ganzen Körper, Unruhe, vor Aufregung nichts essen können vor dem Sportunterricht und dann Unterzuckerungsanfälle bekommen. Beim Sprint oft zu langsam, beim Weitwurf und Weitsprung – wie koordiniert man noch einmal das rechtzeitige Stehenbleiben bzw. Abspringen? Ich sprang immer sehr geringe Weiten, weil ich mich so darauf konzentrieren musste, rechtzeitig abzuspringen, dass ich nicht auf den nötigen Schwung achtete. Kugelstoßen… eine zu komplexe Bewegung. Teamsport? Wahrscheinlich ein Horror für fast jeden Autisten, denn wer mag schon jemanden im Team haben, der sich wegdreht, sobald der Ball auf ihn zugeflogen kommt? Ich dachte jahrelang, das sei, weil ich Brillenträger bin. Handball, Volleyball, das schied entsprechend aus. Im Fußball fehlte wieder die Koordination, obwohl ich gern spielte. Aber wie bekommt man Praxis, wenn man nie angespielt wird? Klassisch auch die Teamzusammensetzung zu Beginn jedes Spiels. Natürlich wurde ich als Letzter ausgewählt, wobei es sich viel mehr um zugewiesen handelte, da mich keiner haben wollte. Beim Schwimmen das Problem, unter Wasser wegen dem Chlor nicht die Augen öffnen zu können. Springen vom Sprungbrett? Undenkbar. Rückenschwimmen? Angst, dabei zu ersaufen. Koordination beim Brustschwimmen eher so mäßig. Arme bewegen geht, aber die Beine so dazu, dass es eine flüssige Bewegung ergibt, die mich vorwärts treibt? Nein.

Wenn ich den Sportunterricht rekapituliere, dann war es eine traumatische Erfahrung, die vom bayrischen Schulsystem noch gefördert wurde, weil der Notenschlüssel vom Alter abhing, und nicht von der körperlichen Konstitution bzw. Größe. Ich war in meiner Klasse einer der ältesten, aber zugleich der zweitkleinste. Entsprechend waren die geforderten Zeiten, Strecken und Distanzen unerreichbar für mich. Hinzu kamen die motorischen Schwierigkeiten und schlicht die mangelnde Muskelmasse.

Unter diesen geschilderten Voraussetzungen erscheint es undenkbar, dass ich mich je wieder mit Sport befasst hätte. Doch mein ungebrochener Wille gab einen anderen Lebensweg vor.

Noch während der Schulzeit machte ich dank zweier netter Sportlehrer bei einem Schultriathlon mit. Zur Vorbereitung ging ich innerhalb drei Monaten die Ironman-Distanz (180 km Radfahren, 42 km Laufen und 3,8 km Schwimmen, der Wettkampf selbst bestand aus 400 m Schwimmen, 11 km Radfahren und 3 km Laufen. Ich schloss erschöpft, aber überglücklich als 17. von 18 Teilnehmern ab. Dabei sein war alles!

Zwar lernte ich erst spät Radfahren, fuhr aber seitdem ständig Rad und machte auch den Führerschein ein Jahr später als alle anderen. Ich fuhr bei jedem Wetter die 4,2 km zur Schule (führte damals schon ein Notizbuch über meine Zeiten und Maximalgeschwindigkeiten), im Winter bei starkem Ostwind und eisigen -8 Grad, im Sommer bei Hitze, aber auch bei Regen. In gewisser Weise ersparte ich mir dadurch das jahrelange Gedrängel am Schulbus, der oft überfüllt war. Später genoss ich aber auch einfach die Bewegung, die Natur und die Unabhängigkeit.

Im Studium fuhr ich weiterhin Rad, wenn auch nicht mehr so häufig am ersten Studienort, nach der Übersiedlung nach Innsbruck wieder wesentlich häufiger, weil die Vorlesungsorte auseinander lagen und ich öfter pendeln musste. So summierten sich pro Tag durchaus bis zu 20 km, sodass ich mein Pensum pro Jahr vorübergehend auf über 1000 km steigern konnte. Während dem Studium entdeckte ich zudem meine Liebe zum Wandern. Seitdem habe ich Ausdauer, Kondition, Schwierigkeit und Kreativität beim Bergwandern stetig gesteigert und gehe inzwischen das ganze Jahr, jedes Monat, sofern es mir die Freizeit und das Wetter erlauben.

Zum Bergwandern hinzu kam vor drei Jahren das Bouldern, wenngleich ich derzeit bis zur Absolvierung eines Boulderkurs ausgesetzt habe. Auch Klettersteige (bis Schwierigkeit B) habe ich ausprobiert. Allgemein liegt mir das leichte Felsklettern sehr. Ich taste und fühle den Fels ab, bis der Griff sitzt. Wenn ich richtig in Fahrt komme, klettere ich wie eine Katze aufwärts. Solange man dabei nicht nach unten schaut, ist alles in Butter. Was speziell das Klettern und Bouldern lehrt, ist eine verbesserte Körperwahrnehmung. Seine Gliedmaßen richtig zu spüren und deren Länge einzuschätzen, wenn man in der Kletterhalle nach dem nächsten Griff sucht. Den Körperschwerpunkt verlagern, das Hohlkreuz ausbalancieren. Muskelgruppen verwenden, von deren Existenz man bis zum ersten Muskelkater nicht einmal etwas wusste. Ich fing eigentlich mit dem Bouldern an, weil ich mir vor ein paar Jahren beim Radfahren das Kreuz verrissen hatte und mehrere Monate ständig Schmerzen hatte und die 0815-Therapien der Krankenkasse nichts halfen. Später entdeckte ich erst, dass es sogar therapeutisches Klettern gibt. Seit ich anfing zu klettern, sind die Rückenschmerzen weg. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade für Autisten mit größeren motorischen Problemen das Klettern sehr geeignet ist, sofern keine taktilen Überempfindlichkeiten gegenüber den Griffen bzw. dem Magnesiumpulver herrschen.

Neben Radfahren, Schneeschuhwandern, Bergsteigen und (einfachem) Klettern habe ich meine Liebe für das alleinige Wandern in der Natur entdeckt. Statt schwierige Gipfel wähle ich immer öfter lange Strecken mit mehrfachem Aufundab. Ein ausgezeichnetes Ausdauertraining, und alleine in der Natur auf einsamen, manchmal unmarkierten Wegen unterwegs zu sein, gibt mir viel Erholung. Weg vom Stadtlärm, von Menschenmassen, dafür gelegentliche Sichtungen von Waldtieren, bei meinen Wanderungen dieses Jahr v.a. Rehe, Gämsen und Steinböcke. Ich genieße die Fernsichten, das Fotografieren und die spannenden Wetterabläufe und -anzeichen. Sport und Spezialinteressen in Symbiose.

Andere Sportarten, die mir wegen Koordination und trickreichem Nachdenken gefielen, mangels Trainingspartner aber nie häufiger betreiben konnte, waren Bowling und Billard. So gesehen hat das Wandern den großen Vorteil für mich, nicht auf andere dafür angewiesen zu sein. Mithilfe der öffentlichen Anreise stehen mir viel mehr Möglichkeiten offen, als Autofahrer oft denken, und ich habe inzwischen durchaus eine beträchtliche Kreativität bei der Routenführung entwickelt.

In Summe habe ich das schulische Sportunterrichtstrauma überwunden, habe meine sportliche Erfüllung abseits von Teamsports- bzw. Vereinsportarten gefunden. Luft nach oben ist immer. Mehr Sport, weniger Computer, aber ich sehe hier noch Steigerungspotential. Sport und Autismus schließen sich trotz schwieriger Anfangsbedingungen nicht aus, nur sind es vielleicht nicht immer die Sportarten, die für neurotypische Menschen als erstes in den Sinn kommen (Mannschaftssport, Wettkampf, etc.). Und natürlich hängt es auch davon ab, wie stark die motorischen Einschränkungen ausgeprägt sind.  Das ist eben individuell verschieden, wie alle autistischen Symptome.