Löffelräuber: Auf die Folter gespannt werden.

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Wenn ewig um den heißen Brei herumgeredet wird, wenn etwas nicht sofort erledigt werden kann, wenn vage Ansagen kommen statt konkrete Zeitpunkte – diese Situationen ziehen extra viel Energie alias Löffel (vgl. Löffel-Theorie). und erschweren adäquate Reaktionen. “Das mag keiner”, “das geht mir auch so, und ich bin kein Autist”, ja – aber als Autist kann man sich regelrecht verirren im Labyrinth aus “worst-case”-Gedankenszenarien, und man kann vor allem sich und seine Umwelt damit verrückt machen, indem man an nichts anderes mehr denkt und die Konzentrationsfähigkeit verliert. Ein paar Beispiele: Continue reading

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Das “Dazwischenleben” meistern

In einer Diskussion auf Twitter* wurde vor kurzem bemängelt, dass die besten Ratgeber für die Arbeit nichts nützen, wenn Autismus nicht verstanden worden ist. Es sei unter Umständen geschickter, arbeitsspezifische Erklärungen zu machen als universell gültige Statements abzugeben (z.B. ist “liebt monotone Arbeiten” eher unpassend, wenn es um journalistische Tätigkeiten oder Sozialberufe geht, die mitunter erfordern, sich schnell auf neue Situationen einzustellen). Zudem sind die aufgezählten Stärken und Fähigkeiten nur dann einsetzbar, wenn bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden.

* anscheinend habe ich wieder mal nicht verstanden, worum es ging, aber egal, im Schreibprozess geschehen die wunderbarsten Dinge und am Ende bin ich doch zufrieden, auch wenn ich an anderer Stelle herauskam als geplant war. Continue reading