Autismus im Beruf (II)

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Im zweiten Teil der Reihe “Autismus im Beruf” geht es um warnende Anzeichen von Autisten, die sich am Arbeitsplatz zunehmend unwohl fühlen, oder innerlich gar schon gekündigt haben.

Ich habe dazu aus Rudy Simone “Asperger’s on the Job” Kapitel  19 übersetzt. Das gesamte Buch wird derzeit von www.autismusverlag.ch ins Deutsche übersetzt und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen.

“Bye bye”, sagte das Schwarze Schaf: Den Präventtivschlag des Aspergers vermeiden

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Innen- vs. Außenansicht: Was ist “heftig autistisch”?

Viele Menschen beurteilen den Schweregrad des Autismus einer Person nach ihrer Außendarstellung, also vorwiegend am Festhalten sehr starrer Routinen, offensichtlichem Stimming (Selbststimulierendes Verhalten, was besonders deutlich wird, wenn jemand mit den Händen flattert, herumhüpft, in die Hände klatscht, den Kopf gegen die Wand haut, schaukelt, zappelt, etc…) und monotoner Sprechweise, entweder Monologe führend oder mutistisches Verhalten mit völligem Rückzug in die eigene Gedankenwelt. Ein Autist, der schweigt und schaukelt und den Kopf wegdreht, sobald man ihn anspricht, und zudem geistig behindert erscheint, und sich selbst nicht versorgen kann, das versteht man vermutlich unter “heftig autistisch”.

Die Gretchenfrage ist: Kann jemand, der nach außen hin unauffällig erscheint, dennoch stark betroffen sein? 

Die Antwort ist: Nicht für den Beobachter, aber für den Betroffenen!

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