Der etwas andere Arzt

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Nicht immer verläuft der Lebensweg geradlinig

Inzwischen habe ich den Orthopäden gewechselt, auf Empfehlung bin ich zu einem Privatarzt, der selbst aktiv Sport treibt. Der erste Kontakt verlief holprig. Es gab zwei E-Mail-Adressen, eine bestehend aus Vor- und Nachname, die andere von der Gemeinschaftspraxis, in der er ordiniert. Terminanfrage telefonisch UND per Mail möglich, stand auf der Webseite, ausschließlich telefonisch aber nur bei der Gemeinschaftspraxis, die für mich öffentlich besser erreichbar ist. Ich schrieb trotzdem an die private Adresse, weil ich sicher gehen wollte, dass er meine Ausführungen liest. Geantwortet hat trotzdem eine Ordinationshilfe mit der Bitte um telefonische Terminvereinbarung. Ich schrieb kurz, aber deutlich zurück, dass ich Autist sei und nicht telefonieren könne und bat um eine schriftliche Terminvereinbarung. Das hat dann doch unkompliziert funktioniert. Continue reading

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Neurotypische Augenpraxis

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Oder: Wie autististenfeindlich kann eine Praxis aufgebaut sein?

Ordination … ohne Privatsphäre, aber die hat man inzwischen nirgends. DSGVO my ass, es hört jeder Patient alles mit. Zwei Ordinationshilfen, räumlich nicht voneinander getrennt, hatte Probleme, die erste akustisch zu verstehen, während die zweite telefonierte. Also Wartezimmer, dann aufgerufen werden. Nebenbei erfährt man, dass der Augenarzt, der einem empfohlen wurde, gar nicht da ist, sondern eine Vertretung.

Wartezimmer … wie ein Kaffeehaus, mehrere Gespräche gleichzeitig, ständiges Kommen und Gehen. Aus schlechten Lautsprechern dröhnen die Aufrufe des Arztes, der etliche Namen falsch ausspricht. Ich sitze da wie auf glühenden Kohlen und hoffe, ich verstehe, wenn ich aufgerufen werde. Continue reading